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machen.guenztal.de

Stiftungsflächen: Naturentwicklung für immer

Natur braucht Raum, um sich zu entfalten. Deshalb setzen wir uns als Naturschutzstiftung dafür ein, der Natur wieder mehr Fläche zur Verfügung zu stellen. Insgesamt betreuen wir 116 Hektar Eigentums- und Pachtflächen – unser wertvollster Schatz. Auf diesen Flächen finden seltene Tier- und Pflanzenarten wieder ein Zuhause. Unser Ansatz, Naturschutz auf Stiftungseigentum zu betreiben, ist nachhaltig und erfolgreich. Er ist aber auch kostenintensiv. Doch jeder Euro ist gut investiert – denn diese Flächen sind für die Ewigkeit gesichert.

„machen.guenztal.de“ lädt dazu ein, selbst aktiv zu werden und mit einer Spende ein konkretes Stück wertvolle Fläche in der Region dauerhaft für die Natur zu sichern.

Aulandschaft Ottobeuren
Die Fläche

„Kiesgrube Obergünzburg“

Eine neue, besondere Fläche, welche wir gesichert haben, ist Teil des ehemaligen Kiesgrubengeländes am Johanneskeller bei Obergünzburg und umfasst 5 Hektar. Es ist ein Gebiet mit mageren Standorten, welche im Günztal extrem selten sind. Einst war sie Heimat seltener Arten. Heute jedoch ist die Fläche durch Brache fast komplett zugewachsen. Im Rahmen unseres Projekts „Wilde Weiden Günztal“ soll die Fläche mit Hilfe von Weidetieren wieder sorgfältig geöffnet und strukturreicher werden – damit lichtliebende Pflanzen und Tiere wieder eine Chance haben. Aktuell ist eine Beweidung mit Eseln in Planung und weitere Maßnahmen zur Förderung seltener Arten.

Seltene Arten wie Schlüsselblumen-Würfelfalter, Komma-Dickkopffalter und Glockenblumen-Felsenbiene wurden hier bereits gefunden. Die einstige Vielfalt wollen wir zurückholen.

Kiesgrube obergünzburg
Hier zu sehen: die Fläche angrenzend an die ehemalige Kiesgrube Obergünzburg aus der Ferne (Fotos Fläche: Manfred Gürtler)
kiesgrube obergünzburg
Der ehemalige Strukturreichtum der Fläche lässt sich noch gut erahnen
kiesgrube obergünzburg
Diese ehemals lichten Stellen möchten wir wieder frei machen
komma dickkopffalter
Komma-Dickkopffalter (Foto: Wiki commons Tragopogon)
Glockenblumen Felsenbiene
Glockenblumen-Felsenbiene (Foto: Sebastian Hopfenmüller)
Die Finanzierung

Aktueller Stand der Finanzierung

Durch die Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz und durch eine Förderung des Bayerischen Naturschutzfonds, welche wir im Rahmen unseres Projektes „Insektenfreundliches Günztal“ erhalten haben, ist es uns möglich den größten Teil der Summe zu stemmen. Für einen Teil des Kaufpreises fehlt uns jedoch derzeit die Finanzierung.

Ihre Spende

Werden Sie Naturschatz-Pate

Nach dem Start zum Spendenaufruf im Winter 2025 kamen viele Spenden zusammen. Trotzdem konnten wir nicht warten bis der volle Betrag zusammenkommt, denn die Fläche war auf dem Markt und wir wollten diesen Schatz unbedingt sichern. Daher haben wir sie Anfang des Jahres gekauft und mit Geldern aus anderen geplanten Projekten zwischenfinanziert. Um jedoch alle Projekte 2026 wie geplant umsetzen zu können sind wir weiterhin auf Spenden für die Fläche angewiesen. 

Unser Ziel ist es bis Mitte 2026 die fehlende Summe von etwa 30.000, – Euro zusammenzubekommen. Schließen Sie sich an und geben auch Sie der Natur ein Stück mehr Raum. Denn das bewirkt Ihre Spende ganz konkret und hier vor Ort.

Egal wie groß oder klein, jede Spende ist wertvoll, um dieses Stück heimische Natur zu erhalten und wiederzubeleben.

30000

EURO

benötigen wir zur vollständigen Finanzierung

0

EURO

sind bereits an Spenden eingegangen

Spendenkonto

Hypovereinsbank Memmingen
IBAN: DE83 7312 0075 0002 6677 11
BIC: HYVEDEMM436
Verwendungszweck: Kiesgrube Obergünzburg

Hinweis: Ohne den oben genannten Verwendungszweck können wir Ihre Spende der Fläche nicht zuordnen. Denken Sie daher unbedingt daran ihn auf Ihrer Überweisung entsprechend auszufüllen.

Girocode für eine Spende (Kiesgrube Obergünzburg) mit frei wählbarem Betrag.
GiroCode: Einfach mit der Banking-App scannen und frei wählbaren Betrag spenden.

Ihre Spende können Sie steuerlich geltend machen. Bis zu einem Betrag von 300,00 EUR genügt der Kontoauszug. Liegt der Betrag darüber, erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung (bitte dafür Adresse angeben).

Maßnahmen

Eselbeweidung gestartet

Grundsätzlich möchten wir die einstige Artenvielfalt dieses seltenen Landschaftstyps wieder herstellen. Dazu sind verschiedene Maßnahmen geplant, um der Verbuschung der Fläche sorgsam entgegenzuwirken. Die erste Maßnahme heißt Esel. 
Doch welchen Vorteil hat die Eselbeweidung für die Artenvielfalt? 

Die Esel können die Verbrachung und Verbuschung der wertvollen kräuterreichen „Restvorkommen“ auf der Fläche stoppen. Indem sie nun auf der Fläche weiden und sie nutzen, bringen sie sie automatisch wieder in einen guten Zustand. 

So entsteht nach und nach eine Waldweide, da durch die raus gefressenen Büsche und kleinen Bäume mehr Licht auf den Boden fällt. Mehr Licht und Luft sind zwei ganz wichtige Faktoren, um anderen Pflanzen eine Chance zu geben und so die Biodiversität auf der Fläche wieder zu erhöhen.  

Außerdem bringen die Esel Dung auf die Fläche, auf welchen verschiedene Arten angewiesen sind – unter anderem Dungkäfer. 

Was zusätzlich für die Esel spricht – mal abgesehen davon, dass sie unglaublich süß sind: sie verbrauchen keinen Diesel. Die maschinelle Pflege wäre auf dieser Fläche sehr aufwendig und teuer und stellenweise schlicht nicht realisierbar. Die Esel sind die natürlichste Form der Pflege für diesen Standort und somit unsere kompetenten Mitarbeiter.  

Die Esel gehören der Familie Allinger, die für uns ein wichtiger Partner in der Landschaftspflege ist. Sie hat auch den neuen Weidezaum installiert, der ihre Tiere schützt. 

Eselbeweidung Allinger
Die Tiere vom Eselhof Allinger verlassen nach kurzer Reise den Hänger. (Fotos Esel: Eselhof Allinger)
Die Esel fangen bereits an die dichte Vegetation zu öffnen.
Eselhof Allinger
Familie Allinger ist mit ihren Eseln auf der neuen Weide gelandet.
Kiesgrube Obergünzburg
Zaunführung unserer ersten Waldweide. (Foto: Achim Buhani)
Zukunft

Einsatz weiterer Landschaftspfleger geplant

Wie es genau auf der Fläche weiter geht, ist aktuell noch in Arbeit. Geplant sind auf jeden Fall weitere „task forces“ – so der interne Arbeitstitel – für die Öffnung der Fläche. Denn verschiedene Weidegänger wie Esel, Rinder oder gar Ziegen haben jeweils ganz spezielle Vorlieben, was ihr Futter angeht. Dementsprechend können sie gezielt eingesetzt werden, wenn es um die „Beseitigung“ bestimmter Pflanzen geht, die sich zu sehr ausbreiten und somit anderen, seltenen Arten den Raum nehmen.  

Im Juli nimmt unser Kollege Dr. Sebastian Hopfenmüller alle Interessierten mit zu einer Exkursion auf der Fläche.  
Zur Veranstaltung 

Ihr Ansprechpartner

Unser Projektmanager Naturschutz

Um diesen Naturschatz kümmert sich unser Projektmanager Naturschutz Dr. Sebastian Hopfenmüller. Bei Fragen zur Kiesgrube Obergünzburg ist er Ihr Ansprechpartner.

Tel.: +49 8332 790537
Mobil: +49 151 43804299
sebastian.hopfenmueller@guenztal.de

Weiter sagen

Wenn Sie noch mehr tun möchten

Wenn Sie die Idee begeistert, helfen Sie uns auch indem Sie sie streuen. Teilen Sie den Link zur Seite oder unsere Social-Media Beiträge (@guenztalstiftung) dazu oder erzählen Sie Freunden und Bekannten davon.

Ein Projekt der

Stiftung Kulturlandschaft Günztal